Regen! Endlich einmal! Wie schön!

Trippeltrappel tropf tropf tropf!

Dieser Sommer war ja grandios! So gut wie immer schön! Fast immer heiß!
Einer von diesen Sommern, wo man von Mai bis September bloßfüßig in Badegewand – oder der Kleiderschürze - herumläuft, Erdbeeren, Kirschen, Himbeeren, Ribisel und Brombeeren sonnenwarm direkt vom Strauch in den Mund erntet, niemals irgendwelche Gartenliegen-Pölster ins Haus schleppen muss, weil  eh immer schönes Wetter ist! Ach!
Es war schon fast zu schön.

Darum jetzt Regen.
Danke!
Die Pölster sind herinnen, die Regentonnen füllen sich langsam und die Dachflächenfenster werden gewaschen, die Blumen gegossen und das Gemüse – achje, das Gemüse! So viel! So schön!
Ich gehe täglich in den Gemüsegarten und ernte.
Das koch ich, und was wir nicht gleich aufessen können, wird eingekocht für den Winter.
Unzählige Kürbisse wachsen jeden Tag noch ein paar Zentimeter – wie werde ich die alle verkleiden, damit niemand von den von mir bekochten Personen merkt, dass es Kürbis ist, was sie da essen?
Ich muss mir was einfallen lassen.
Anregungen erwünscht!
Obwohl – mit Speck drauf essen sie eh alles.
Und die Paradeiser, ich kann gar nicht sagen, wie viele Kilos ich heuer geerntet habe und noch zu ernten hoffe, die werden zum Glück ja von allen geliebt.
Als Ketchup, als Soße, mit oder ohne Speck, Fisolen, Erdäpfeln, als Salat, in allen Größen und Farben.

Ja, ich hab zu tun und viel Spaß und kein einziges Schulkind mehr, also spar ich mir die übliche Schulanfangsdepression dieses Jahr komplett.
Dafür wird schon heftig für den Stand auf dem Weihnachtsmarkt gebastelt, und dieses Jahr versemmel ich die Anmeldung hoffentlich nicht!